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 revidiert Januar 2018

Sie schätzen den Wert eines originalen Blickes auf die Dinge.
Sie interessieren sich für eine unabhängige Meinungsbildung in Sachen Impfungen.
Sie sind sich aber nicht im Klaren darüber, worauf Sie sich einlassen, wie Sie vorgehen sollen.
Ausgezeichnet! Sie ahnen ...
dass Ihr Vorhaben nicht einer Spazierfahrt auf besonnter Avenue, sondern eher einem Orientierungslauf quer durch den Wald gleichen wird!

Diese "Aufwärmschlaufe" soll Sie gleich zu Beginn auf ein paar grundlegende Dinge aufmerksam machen, welche Sie beim Einstieg in Ihre Entscheidungsfindung beachten mögen. Wie der Vater einer 3 Monate alten Tochter die Impffrage anpackte, können Sie hier in journalistischer Präsentation nachlesen. Danach folgen unten einige Hinweise zum Vorgehen.


"In der Eile sind Fehler"
Mongolische Redensart

  • Eltern von Neugeborenen werden zu einem Zeitpunkt mit der Impffrage konfrontiert, wo sie mit augenfälligeren Problemen mehr als genug beschäftigt sind. Überlegungen zu Nutzen und Schaden der empfohlenen Impfungen bleiben recht abstrakt; früher häufige und schwerwiegende Krankheiten wie Pocken, Diphterie oder Kinderlähmung kommen in unserem Erfahrungshorizont nicht mehr vor (u.a. wegen der entsprechenden Impfungen).
  • Die offiziellen Impfempfehlungen werden mit zunehmendem propagandistischem Druck unter die Leute gebracht, die Macht der Impfnorm ist deutlich spürbar - dennoch sind in der Schweiz alle Impfungen tatsächlich freiwillig .
  • Der offizielle Impfplan ist keine Entscheidungshilfe, sondern eine Norm, welche annähernd das Maximum umfasst. Erwarten Sie nicht von uns oder von Ihrem Arzt, dass wir eine alternative Impfnorm aufstellt: dies wäre vermessen. Wir können Ihnen aber helfen, in Ihrem individuellen Fall eine angemessene Entscheidung zu finden.
  • Wenn Sie, ob Eltern oder Arzt/Ärztin sich der Freiheit der Impfentscheidung bedienen wollen, versetzen Sie sich unweigerlich in eine Minderheitenposition, zusammen mit 20 bis 25 Prozent der Bevölkerung. Diese Position ist bestimmt weniger komfortabel, als das Einfügen in die Mehrheit.
  • Für alle Krankheiten, welche durch eine Impfung verhindert werden können gilt: es gibt derzeit bei uns keine volksgesundheitliche Notsituation. Sie dürfen sich also mit gutem Gewissen erlauben, in aller Ruhe sich zu informieren und die Argumente dafür und dawider abzuwägen. Dabei soll es keine Tabus weder im Befürworten noch im Ablehnen geben. (Selbstverständlich ist auch das Befolgen der offiziellen Impfempfehlung eine valable Option.)
  • Für die meisten Impfungen gibt es ausserdem keinen unumstösslichen Grund, schon im ersten Lebensjahr zu impfen; zudem ist es naheliegend, in diesem hochsensiblen Alter mit routinemässigen Interventionen zurückhaltend zu sein. Soll allerdings ein Kind gegen Hämophilus-B und / oder gegen Keuchhusten und / oder allenfalls gegen Pneumokokken geimpft werden, dann macht dies nur Sinn, wenn im frühestmöglichen Alter geimpft wird. (Spezielle Überlegungen sind natürlich bei Säuglingen mit besonderen gesundheitlichen Risiken angebracht ).
  • Wie bei allen vorbeugenden Massnahmen, ist es auch bei den Impfungen wichtig, sich das unvermeidliche Dilemma vor Augen zu führen: über 99% der Kinder werden von der Impfung keinen vitalen Nutzen haben -
    A B E R !!!
    • niemand kann Ihnen sagen, ob Ihr Kind zu der kleinen Minderheit gehört, bei welcher durch eine Impfung ein bleibender Gesundheitsschaden vermieden würde
    • niemand kann Ihnen voraussagen, ob Ihr Kind zu der sehr kleinen Minderheit gehört, welche durch eine bestimmte Impfung einen Schaden davontragen würde
    • niemand kann zum vornherein wissen, ob Ihr Kind von einer Kinderkrankheit sogar profitieren würde, indem ein chronisches Leiden bessert oder gar nicht erst auftritt
    • niemand kann guten Gewissens behaupten, er verfüge über ein Therapiekonzept, welches einen komplikationslosen Verlauf einer impfbaren Krankheit garantierte
  • Mit einer individuellen Impfentscheidung muten Sie sich also etwas eher Schwieriges zu - oder besser gesagt: Sie werden sich der Probleme bewusst, die mit den Impfungen verbunden sind, auch derjenigen, die dem offiziellen Impfprogramm eigen sind.
  • Sie sind also zuerst aufgefordert, sich so gut wie möglich zu informieren - eine impulsive Entscheidung aus dem Bauch heraus würde womöglich einer Belastungsprobe nicht standhalten. Die uns zugänglichen Fakten und Erkenntnisse sind letzlich aber nicht im erwünschten Mass schlüssig: aus dem skeptischen Blickwinkel betrachtet, bleiben wichtige Fragen ohne überzeugende Antworten. So werden Sie danach die Ihnen zugänglichen Informationen im Lichte Ihrer persönlichen Orientierungen und Prioritäten gewichten müssen:
    zuerst klug sich orientieren, dann aber entschieden los! nicht umgekehrt.

  • Falls Sie sich nach Ihren Nachforschungen etwa so fühlen: "Da steh ich nun ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor" (Dr.Faust/Goethe), dann bedenken Sie doch den folgenden Hinweis.
    Die allermeisten europäischen Länder empfehlen offiziell für das Säuglingsalter ein reduziertes Impfschema: 1. Impfung erst mit 3 Monaten, 2. mit 5 Mt. und 3. mit 12 Mt. - also späterer Beginn und nur zwei Impftermine in den ersten 6 Lebensmonaten. Weshalb die Schweiz nicht längst zu diesem schonenderen Vorgehen übergegangen ist, müssen Sie das Bundesamt für Gesundheit BAG fragen.

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Zum praktischen Vorgehen:
  • Im Anschluss an das oben Gesagte finden Sie weiterführende Überlegungen aus kritischer Optik hier:
    "die Impfentscheidung" (Dr. med. Steffen Rabe, www.impf-info.de).
  • Unsere knapp gehaltenen Hinweise für die Gestaltung eines individuellen Impfplanes können Sie hier anschauen.
  • Das 4 seitige Merkblatt "Der individuelle Impfentscheid" (5. Auflage aktualisiert Jan. 2018) hier als PDF (170Kb)
  • Schauen sie sich dann die offizielle Impfempfehlung des BAG und deren Begründung genau an: der aktuelle offizielle Impfplan
  • Danach sind Sie reif für weiterführende, systematische Literatur: beachten Sie zunächst die ersten vier Referenzen unserer Bücherliste impfo.ch
  • Geht es bei Ihren Abklärungen um ein neugeborenes Kind, so konzentrieren Sie sich für's Erste auf Keuchhusten (Pertussis) und Hämophilus-inluenzae-B (HiB) und allenfalls Pneumokokken. Je eine Übersicht über diese drei Impfungen HiB, Pertussis und Pneumokokken finden Sie hier
  • Hinweise, welche Impfstoffe und -Kombinationen aktuell überhaupt lieferbar sind, finden Sie hier: leider gibt es nicht zu jeder Wahl auch den passenden Impfstoff. Zudem gibt es seit 2014 immer häufiger Lieferengpässe selbst für die Kombinationen gemäss offizieller Impfempfehlung.
  • Das Gespräch mit dem impfenden Arzt kann nicht durch Merkblätter und Ratgeber ersetzt werden. Überlegen Sie sich vor dem Arztbesuch Ihre wichtigsten Fragen: gute Fragen zu stellen ist schon die halbe Klärung! Bedenken Sie ausserdem, dass Ihnen Ihr Arzt nicht beliebig viel Zeit zur Verfügung stellen kann.
  • Informieren Sie sich vor der Impfung über mögliche Nebenwirkungen! Melden sie Ihrem Arzt nach Art oder Intensität ungewöhnliche Reaktionen auf die Impfung (allenfalls auch an die Arzneibehörde vigilance@swissmedic.ch).
  • Und ausserdem sind Sie nun immer noch neugierig auf unsere website:
    hier geht's zur Hauptseite Beachten Sie, dass impfo.ch
    • Ihnen zwar eine Fülle von unkonventionellen Hinweisen, Informationen und ein Archiv, jedoch keine systematische Führung durch den Informationsdschungel bietet
    • weder spezifisch für Laien noch speziell für Profis ausgestaltet, jedoch für beide Gruppen Interessantes zu der Routine der Kinderimpfungen und übergeordneten Aspekten zu bieten hat (das meiste davon auch für Laien verständlich).
    • zahlreiche kommentierte links eingebaut hat, über die Sie ohne grosse Mühe einen gezielten Zugang zu unserer Auswahl an ergänzender Information haben.
  • Schliesslich bedenken Sie, dass es wichtig ist, in der Fülle der angebotenen Informationen "vor lauter Bäumen den Wald noch zu sehen". Das heisst, es ist empfehlenswert, über die oben genannten Referenzen hinaus, nur eine kleine Zahl zusätzlicher Quellen, entsprechend Ihrem persönlichen Bedarf aufzusuchen - und danach auch einmal einen entschlossenen Punkt zu machen.

    Sie werden nirgends die ultimative und unumstössliche Antwort finden
    Ihre eigene Antwort, Ihren Parcours, müssen Sie sich selber abringen!
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