| www.impfo.ch/PROBLEMASPEKT.htm |
|
Maternal Antibodies, Childhood Infections, and Autoimmune Disease
Der "Nestschutz" heutiger Mütter ist weniger verlässlich als früher.
vergleiche auch vom gleichen Autor: |
|
Die Mutter überträgt via Plazenta und Muttermilch auf ihr Kind eine Vielzahl von Antikörpern, welche
von ihrer Art oder ihrer Menge her nicht neutralisierend, wohl aber attenuierend wirken können. Dieser
passive Schutzschirm gibt dem Säugling Gelegenheit, sein Immunsystem probeweise gegen gewisse, in seinem
Umfeld häufig vorkommende Krankheitserreger zu trainieren, um dann später immunologisch geordnet und
effizient gegen die entsprechenden Infektionen zu reagieren. In seiner Arbeit legt ZINKERNAGEL dar,
inwiefern die gesteigerte Hygiene unserer Zeit und die gängigen Impfprogramme das mütterliche
immunologische Repertoire in Richtung Schwächung und Verarmung verändert. Diesen Befund bringt der
Autor mit Beobachtungen über die Zunahme der Schwere bekannter und das Aufkommen neuer
Infektionskrankheiten, ja sogar mit der Zunahme autoimmuner Krankheiten im Kindesalter in Verbindung.
Dabei spiele die überaus schnelle Veränderung des delikaten Erreger-Wirts-Verhältnisses im Verlaufe
des 20. Jahrhunderts und die zuwenig wirksamen Impfstoffe eine wesentliche Rolle. Er fordert
die Entwicklung von besseren Impfstoffen ("DNA-based vaccines"), welche ähnlich effizient wie
die Wildformen der entsprechenden Erreger immunisieren, insbesondere aber auch die zellvermittelte
Immunität stimulieren sollten.
|
|
Anmerkung: |